Mit Teebaumöl wunden heilen

Teebaumöl findet aufgrund seiner antibakteriellen und heilenden Wirkung einen regelmäßigen Einsatz z.B. bei bakteriellen Infektionen. Daher wird Teebaumöl in der Pflanzenheilkunde (=Phytotherapie) als Wirkstoff planzlichen Ursprungs gerne zur Wundversorgung verwendet.

Seit 2004 ist in der Medizinforschung bekannt, dass der Einsatz von Teebaumöl sogar bei MRSA-infizierten Wunden zu einer besseren und schnelleren Heilung führen kann. Zudem wurden weitere klinische Studien zur Bestätigung erfordert, dass Teebaumöl auch erfolgreich gegen weitere humanpathogene Viren- und Pilzerkrankungen eingesetzt werden kann.

Man erkannte auch, dass die Anwendung von Teebaumöl eine ähnliche Wirkung wie Antibiotika auf bakterielle Zellen hat, indem die Zellmembran geschädigt wird.

Teebaumöl wirkt heilend für Wunden und bei viralen Infektionen
Teebaumöl in der Pflanzenheilkunde zur antibakteriellen Wundversorgung
Teebaumöl zur antibakteriellen Wundbehandlung in der Phytotherapie

Biofilme, die beispielsweise von Bakterien im Mundraum auf den Zahnoberflächen gebildet werden, konnten ebenfalls unter Einsatz von Phytopharmaka wie z.B. Teebaumöl erfolgreich bekämpft werden.

Neueren Studien zufolge fand man bei dem Einsatz von Teebaum- und Lemongrasöl morphologische Zellveränderungen, die bisher beispielsweise durch das Verabreichen von Penicillin erzielt wurden.

Für die Verwendung ätherischer Öle wie z.B. Teebaumöl sollte die richtige Dosierung beachtet und Öle von hoher Qualität verwendet werden.

Quelle:

Passreiter CM. Ätherische Öle in der Behandlung chronisch verlaufender bakterieller Infektionen Zeitschrift für Phytotherapie 2014; 35: 167–171

Reichling J. Antibakterielle Wirkung von ätherischen Ölen unter besonderer Berücksichtigung des Problemkeims Staphylococcus aureus. Zeitschrift für Phytotherapie 2014; 35: 161–166